Artikel: Graham Hancock und die Mainstream-Archäologie


 

Hier nur ganz kurz ein Link zu einem Artikel über Graham Hancock und sein etwas gespanntes Verhältnis zur Mainstream-Archäologie. Der ursprünglich englische Artikel wurde von "grenzwissenschaft-aktuell" mit Genehmigung von Greg Taylor übersetzt. Hancock ist bekannt für seine Thesen, dass es einmal eine Hochkultur noch vor den Sumerern und Ägyptern gegeben hat, die durch eine Katastrophe ausgelöscht wurde. Ihren Ursprung hatten diese Theorien wohl z. T. in der Sphinx-Kontroverse, wo Spuren von Erosion durch heftige Niederschläge gefunden wurden. Zur Zeit der Pharaonen dürfte das Klima aber bereits so trocken wie heute gewesen sein. Nur einige tausend Jahre früher, vor etwa 12000 Jahren, gab es wesentlich mehr Niederschläge, und die Sahara war ein grünes Grasland.

Auch die Ausgrabungen von Göbekli Tepe im Osten der Türkei führten zu einer heftigen Debatte. Die riesige Anlage mit ihren T-förmigen Steinpfeilern und Reliefs war älter als alle Bauwerke, die jemals auf der Welt ausgegraben wurden (etwa 11000 Jahre vor heute). Allerdings konnte durch die Grabungen erwiesen werden, dass die Anlage auf dem "Nabelberg" wie er übersetzt heißt, am Übergang zur Sesshaftwerdung errichtet wurde, und durchaus in die aktuelle Chronologie passt. Das schmälert natürlich nicht die Bedeutung der Fundstelle.

Ich denke, es gibt auch ohne Hancocks eiszeitlicher Hochkultur genug zu entdecken, ob es in einem fernen Dschungel, oder direkt vor unserer Haustüre ist.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Liste von "Out of Place Artifacts" (ooparts)

Die jüngere Dryaszeit und die Katastrophentheorien

Von Schwarzen Pyramiden und anderen Rätseln - überarbeitete neue Ausgabe erschienen